E-Commerce: Designmöbel und Wohnaccessoires werden immer häufiger online bestellt

Immer mehr Menschen bestellen Einrichtungsgegenstände online. Das hat einige Gründe, die auf der Hand liegen. Andere jedoch sind bei weitem nicht so offensichtlich. Dieser Artikel wirft einen analytischen Blick auf die Branche.

Nicht erst seit Corona: Der Online-Handel boomt

Wer früher Möbel kaufen wollte, musste in ein Möbelhaus. Das war zumeist mit einem mittelschweren Aufwand verbunden: Möbelhäuser und auch Designermöbel-Boutiquen gab und gibt es nicht an jeder Ecke. Und wer seinen Kauf auch angemessen nach Hause fahren wollte, musste mit einigem Stauraum vorfahren. Oftmals konnte so ein Shopping-Erlebnis einen ganzen Tag beanspruchen.

Das hat sich mit der Digitalisierung der Branche grundlegend geändert: Shops wie www.raum-blick.de zeigen, dass es im Netz mittlerweile eine Auswahl an Designmöbeln und Wohnaccessoires gibt, die mit jener der großen Häuser durchaus mithalten kann. Die Kunden nehmen das dankend an, nicht erst seit der gegenwärtigen Krise: Möbel im Netz zu bestellen ist komfortabel und erschwinglich geworden. Damit die Strategie allerdings vollends aufgeht, müssen die Online-Shops ihre zahlreichen Stärken gegenüber dem analogen Handel auch richtig ausspielen.

Wer kauft Möbel im Internet?

Einer der großen Vorteile vom Möbelkauf im Internet: Es ist deutlich entspannter. Niemand muss sich mit einem Einkaufswagen durch ein überfülltes Möbelhaus quetschen, vorallem wenn er eigentlich nur ein paar Kleinigkeiten wie Kissen oder Lampen kaufen möchte. Oftmals führte aber selbst für solch vergleichsweise kleinen Erledigungen nichts an einem Besuch im Möbelhaus vorbei. Das hat auch einen Einfluss auf das Kaufverhalten. Möbelhäuser funktionieren nach einem Prinzip, welches die Kunden zum Kauf überreden soll, „wenn sie schon mal da sind“.

Die Unternehmen wissen um das Problem der weiten Anreise und des komplizierten Transports. Lohnenswert gestaltet sich das Geschäft für sie immer genau dann, wenn die Kunden aufgrund ihres zeitlichen Investments bereit sind, mehr Geld auszugeben oder mehr Produkte zu kaufen, weil sie „so schnell nicht nochmal“ am entsprechenden Ort sein werden. Im Internet wird anders bestellt. Weil der Shop theoretisch immer offen hat und sowohl kleine als auch große Bestellungen den gleichen (geringen) Aufwand verlangen, laden die Geschäfte zum öfteren Vorbeischauen ein.

Die Shopbetreiber sind gut beraten, das zu reflektieren und den Kunden regelmäßig etwas Neues zu bieten. Ein effizientes Startseitenmanagement ist das A und O in einer Branche, die normalerweise sehr starr ist. Im Netz muss sie es nicht sein: Es ist absolut möglich, den Kunden jede Woche ein paar neue Produkthighlights zu präsentieren. Der Fokus verschiebt sich dadurch von Artikeln, die für alle geeignet sind, hin zu speziellen und individuellen Angeboten wie Designermöbeln oder Accessoires.

Fazit

Das Beispiel zeigt: Aus dem analogen Kaufverhalten kann man einiges über seine Kunden lernen. Eine sinnvolle Digitalstrategie weiß, was sie besser kann – und setzt dies konsequent um.

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