SEM-Wachstum zukünftig vor allem durch SoLoMo

Laut des BVDW werden Local Marketing, Social Media, aber allen voran Mobile Marketing mit herausragender Bedeutung, das Suchmaschinenmarketing (SEM) in den kommenden Jahren als Hauptwachstumstreiber bestimmen. Die Unternehmen stehen dabei in der Pflicht die Entwicklung hin zu SoLoMo vollständig und erfolgreich zu durchlaufen.

Laut des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) werden Social Media, Local Marketing und Mobile Marketing in den nächsten Jahren enorme Wachstumstreiber des Suchmaschinenmarketings darstellen. Während die Bedeutung von Social und Local Search für Unternehmen verdoppeln werde, kommt dem Mobile Marketing eine noch wichtigere Rolle zu. Seine Bedeutung wird sich nach Einschätzung des Bundesverbands mindestens verdreifachen. Die klassische Suche nach Produkten, Videos, Bilder und Ähnlichem werde weiterhin bedeutsam aber nicht mehr wachstumsfördernd sein.

Unternehmen in der Pflicht

Die Entwicklung hin zu SoLoMo stellt die Unternehmen vor die Aufgabe sich optimal auf diese Veränderungen erfolgreich und vor allem rechtzeitig einzustellen. Anderen Studien zufolge sind Verbraucher oft mit dem digitalen Angebot der Unternehmen unzufrieden Unternehmenstests der vergangenzeit verzeichnen oftmals große Mängel auf der digitalen Ebene. Klar ist aber, dass die digitale Zukunft nicht abgewendet werden kann. Unternehmen brauchen demnach externe Expertise und Consulting – „Viele Unternehmen werden die Entwicklungen ohne Hilfe ihrer Agenturen nicht alleine umsetzen können“, wie Christian Vollmert, Leiter der Fachgruppe Performance Marketing im BVDW, anmerkt. Auf SEA – und SEO-Agenturen scheint eine goldene Zeit zuzukommen.

SEO-Tools für Erfolgsmessung von Werbemaßnahmen wichtig

Experten präferieren laut einer Umfrage unterschiedliche Ansätze im SEM. Um die Präsenz von Produkten und Dienstleistungen in den Suchergebnissen zu erreichen, setzt demnach fast jeder zweite der Experten auf die Verbindung von SEM und klassischer Displaywerbung. Keyword Advertising nur in einer Suchmaschine zu betreiben, empfehlen knapp 44 %. SEO-Maßnahmen lediglich anhand von Webanalysen zu kontrollieren, sehen die meisten als falsch an und wird nur von wenigen präferiert.

Robert Klatt

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